über

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Was ist Plein-Air-Malerei überhaupt? Nun, Wikipedia erklärt das sehr gut mit dem Artikel Freilichtmalerei.

Das Wort Freilichtmalerei allein beschreibt es schon sehr gut, das Malen draußen vor der Natur, die ganzen Empfindungen und Eindrücke des Malers werden hierbei auf den Malgrund gebannt. Wenn es jemals heißt, mit einem Gemälde erwirbt man ein stückweit auch die Seele des Malers, dann ist dies wohl gerade ein Paradebeispiel dafür. Nirgend anders ist der Maler so sehr den äußeren Einflüssen ausgesetzt, wie beim Malen „en plein air“, denn es ist ein:

Ein Wettlauf mit der Zeit

Wenn diese Gemälde schlicht wirken, spiegeln sie die Eile wider, mit denen der Maler sein Werk
geschaffen hat und den perfekten Ausdruck unter höchster Konzentration auf dem Malgrund
verewigt. Unter dem Eindruck der sich ändernden Sonnenposition, der Verlängerung oder Verkürzung von Schatten, der vom Wind getriebenen Wolken, dem aufkommenden Regen ist ein sehr schnelles Arbeiten vor dem Motiv entscheidend. Nur selten herrschen in unseren nördlichen Gefilden gleichbleibende Wetterbedingen über eine längere Zeit vor – mit deren Änderung sollte das Gemälde fertig sein.
Genau das macht diese Gemälde im Wettlauf mit der Zeit aus – genau das ist Malerei „en plein air“.

oder ganz schlicht, wie mein holländischer Freund und Plein-Air-Maler Rene PleinAir zu sagen pflegt:

„Es ist Hochleistungssport für die Dauer des Malprozesses“

Ich denke, damit hat er gar nicht so unrecht.

 

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